B Teil 4 – Naomi Bliven bis Jakob Bosshardt

Bliven, Naomi

Hinter jeder großen Frau steckt ein Mann, der versucht hat, sie aufzuhalten.

Blomstedt, Herbert

schwedischer Dirigent (*1927)

Wenn nach einem Stück das Publikum eine Weile schweigt, dann hält Gott seine Predigt.

Bloom, Anthony

Eines der Probleme des modernen Menschen ist doch, daß wir zuviel haben, um noch die kleinen Dinge zu genießen.

Bloy, Léon

(1846 – 1917) französischer Schriftsteller

Das Schlimmste ist nicht, einmal zu versagen, sondern das Gute nicht zu tun, das man tun könnte.

von Blücher, Gebhard Leberecht von

(1742 – 1819) preußischer Generalfeldmarschall

Der Vornehme gehe dem Geringern mit edlem Beispiel voran. Gruß an die Bewohner des Cottbusischen Kreises, 22. März 1813

Ehre bringt dem Soldaten die Tapferkeit, jedoch der Gehorsam und die strengste Manneszucht sind seine schönste Zierde. Aufruf beim Rheinübergang 1812

Ihr wißt, daß ich väterlich für Euch sorge; ihr wißt aber nicht weniger, daß ich Ausschweifungen nicht dulde, sondern sie einen unerbittlichen Richter an mir finden.
zu Bunzlau am 23. März 1813

Nach meinen Grunsätzen ist Pflichterfüllung das erste, was einem Mann von Ehre obliegt. Berliner Zeitung vom 26. Januar 1806

Sie haben im Krieg manches von mir gelernt; jetzt sollen Sie auch noch lernen, wie man im Frieden stirbt. Blüchers letzte Worte am 12. September 1819

Wehe dem Fürsten, wehe dem Volke also, das einen unrechtmäßigen Krieg aus bloßem Ehrgeiz anfängt. anläßlich einer Huldigung im böhmischen Karlsbad

Blüm, Norbert

Deutscher Politiker (*1935)

Alle wollen den Gürtel enger schnallen, aber jeder fummelt am Gürtel des Nachbarn herum.

Die Renten sind sicher!

Blüthgen, Viktor

(1844 – 1920) deutscher Schriftsteller

Wer mit Mühe den Gipfel gewann, der hat auch die Welt zu Füßen.

Blythe , Evelyn

Emanzipation ist die Kunst, Männer klein zu kriegen – nur nicht an der falschen Stelle

Boccaccio, G.

Alle Dinge, die über Maß und Zeit gehen, sind von kurzer Dauer.

Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.

Bodelschwingh, Friedrich von

Deutscher, evangelischer Pastor (1831-1910)

Da wird es hell in unserem Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.

Das Reifwerden eines Christen ist im Grunde ein Dankbarwerden.

Die ärgsten Feinde der Hauptsache sind die wichtigen Nebensachen.

Gott kann jedes gebrochene Herz heilen – vorausgesetzt, man überlässt ihm alle Stücke.

Es ist unmöglich, dass ein Mensch in die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht hell wird.

Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der erde ein anderes Licht.

Neue große Nöte bedürfen neuer, mutiger Gedanken.

Unser Nehmen heißt beten und unser Geben heißt lieben. Beides aber ist nur dem Glauben möglich, der von Gottes Gnade lebt.

Verbundenheit ist letztlich ohne Verbindlichkeit nicht zu haben.

Bodenstedt, Friedrich von

(1819 – 1892) deutscher Schriftsteller

Kein Liebespaar kann immer kosen.

Nur durch Kampf gewinnt man Siege.

Und wärst Du auch dem ärmsten Bettler gleich, bleibt Dir ein Freund, so bist Du reich. Doch wer den höchsten Königsthron gewann und keinen Freund hat, ist ein armer Mann.

Wer Glücklich ist, der ist auch gut, das zeigt auf jedem Schritt sich. Denn wer auf Erden Böses tut, trägt seine Strafe mit sich.

Wer Tausenden gefallen will, gefällt nicht einem recht.

Bodman, Emanuel von

Wenn einer sein Kreuz nicht tragen will, muss er sich selber tragen, und es ist die Frage, was schwerer ist.

Bodos, Ladislaus

Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, Zeit zu haben.

Glück ist dort, wo man Glück schenkt.

Bödecker, Anneliese

Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch. Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die hier nicht leben können.

Böhm, Karlheinz

Glück ist wie ein Maßanzug. Unglücklich sind meistens die, die den Maßanzug eines anderen tragen wollen.

Böhm, Max

Auch eine Pfütze spiegelt den Himmel.

Böhm, Werner

Wenn du dem Geld nachrennst, wirst du ewig rennen!

Böhme, Jakob

(1575 – 1624) deutscher Schuhmacher und Theosoph

Die Qualität quillt aus der Qual.

Bökelmann, Thomas, Romanus

Das Glück ist die kurze Zeit, in der man die Zeit vergisst.

Bölck, Lothar

deutscher Kabarettist

Im Namen des Volkes ist noch lange nicht im Sinne des Volkes.

Bogart, Humphrey

Ein kluger Mann widerspricht nie einer Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.

Bohlen, Dieter

Wenn man niemanden in den Arsch kriecht fühlt man sich auch nicht beschissen!
bei „DSDS“ am 24.02.2007, 21:05 Uhr.

Bohr, Niels

Vorhersagen sind schwierig – vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

Wir sind gleichzeitig Zuschauer und Schauspieler im großen Drama des Seins.

Boileau-Despréaux, Nicolaus

Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten.

Jedes Alter hat seine Vergnügungen, seinen Geist und seine Sitten.

Bombeck, Erma

Wenn ich am Ende meines Lebens vor Gott stehe, hoffe ich, nicht das kleinste bisschen Talent übrig zu haben.

Bonifatius VIII

(um 1235 – 1303) geboren als Benedetto Caetano war von 1294 – 1303 Papst

Wer schweigt, von dem wird angenommen, dass er zustimmt. gefunden von Carsten Tornow

Bonsels, Waldemar

Es ist besser, in einer Wüste wach zu sein, als in einem Paradies zu schlafen.

Meine Sicherheit liegt im Schritt, nicht im Wissen um mein Ziel.

Nur wer viel allein ist, lernt gut denken.

Boom, Corrie Ten

Das Grösste,was ein Mensch für einen anderen tun kann,ist, dass er für ihn betet. gefunden von Uwe Fechner

Gefaltete Hände sind stärker als geballte Fäuste.

Gib deinem Glauben Nahrung, damit dein Zweifel verhungert.

Gottes Hände sind weich, auch wo seine Wege rauh sind.

Borchert, Wolfgang

Mit der Wahrheit ist es wie mit einer Stadtbekannten Hure. Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der Straße begegnet.

Borge, Victor

Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen Menschen.

Borges, Jorge Luis

Ich habe mir immer vorgestellt, dass das Paradies eine Art Bibliothek sein werde.

Borgia, Cesare

Ich habe für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben.

Born, Max

Ideen, wie absolute Gewissheit, absolute Genauigkeit, endgültige Wahrheit und so fort, sind Erfindungen der Einbildung und haben in der Wissenschaft nichts zu suchen.

Bornemann, Winfried

Er kam vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Scheiße.

Boros, Ladislaus

Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, Zeit zu haben.

Bosch, Manfred

Kritik an der Kirche trifft immer ins Schwarze.

Bosco, Don

Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.

Bosshart, Jakob

(1862 – 1924) schweizerischer Schriftsteller

Das Genie hat etwas vom Instinkt der Zugvögel.
Der Selbstbetrug ist der häufigste Betrug und auch der schlimmste.
Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben und nicht die Gewalt.
Extreme Idealisten sind immer Feiglinge. Sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.
Leute mit leichtem Gepäck kommen am besten durchs Leben.
Wer nie in Banden war, weiß nichts von Freiheit.Wer raschen Erfolg hat, muss wenig Persönlichkeit besitzen.