D Teil 2 Autoren Diogenes bis Bob Dylan

Diogenes

An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.

Dior, Christian

Wenn Frauen sich schön anziehen, sind sie wahrscheinlich der Ansicht, die Männer hielten sie unbekleidet für genauso reizvoll. 

Disenberg, J.

Niemand ist so gut oder so schlecht, wie er während seiner Scheidung gemacht wird.

Disraeli, Benjamin

(1804-1881) Britischer Politiker

Das Reisen lehrt Toleranz.

Die Erkenntnis der eigenen Unwissenheit ist der erste Schritt zum Wissen.

Es gibt schweigsame Menschen, die interessanter sind, als die besten Redner.

Meine Vorstellung von einer angenehmen Person ist jemand, der mit mir einer Meinung ist.

Tätigkeit bringt vielleicht nicht immer Glück; aber es gibt auch kein Glück ohne Tätigkeit.

Ditfurth, Hoimar von

Der ›Realist‹ ist insofern naiv, als er nicht zur Kenntnis nimmt, dass wir alle nicht ›in der Welt‹ leben, sondern nur in dem Bild, das wir uns von der Welt machen.

Zwar hat die menschliche Unvernunft nicht zugenommen. Ruinös angestiegen ist jedoch die Zahl der Unvernünftigen.

Dittrich, Susanne

Es ist ein Glück, dass „Liebe“ in so vielfältiger Weise möglich ist.

Domizlaff, Hans

Wo kein Inhalt ist, gibt es keine Formen; wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden. aus tempus-Zeitplansystem 2000

Dönhoff, Marion Gräfin

Niemand hat heute eine Vision. Niemand sagt, was werden soll und wo es langgeht. Das geistige Leben ist durch Ratlosigkeit und beklemmende Leere charakterisiert. Es muss doch möglich sein, die marktwirtschaftlichen Strukturen so zu ergänzen, dass die Menschen veranlasst werden, sich menschlich zu verhalten und nicht wie Raubtiere nach Beute zu gieren. 

Donne, John

Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.

Niemand ist eine Insel ganz in sich selbst; jeder ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Ganzen.

Douglas, Kirk

Nicht du änderst dich, wenn du Star wirst, sondern die anderen.

Niemand ist so stark wie er zu sein scheint und niemand so schwach, wie man es oft von ihm denkt.

Douglas, Michael

Erfolg ist die beste Rache. 

Douglas, Norman

… to find one friend one must close one eye: to keep him, two.

Warum immer „Noch nicht“? – Sagen denn die Blumen im Frühling „Noch nicht“?

Doyle, Sir Arthur Conan

(1859-1930) Britischer Schriftsteller

Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.

Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, ganz gleich, wie unwahrscheinlich es ist, die Wahrheit sein.

Drabble, Margaret

Wenn nichts sicher ist, dann ist alles möglich. 

Drache, Heinz

Mädchen von heute ziehen Hosen an, um wie Jungens auszusehen, und durchsichtige Blusen, um zu beweisen, dass sie keine sind.

Drevs, Waldemar

Je stärker das Ziel, desto leichter der Weg.

Dreyfus, Pierre

Ein Auto praktisch und klassenlos wie eine Blue Jeans, jenes Kleidungsstück, das man zu allen Gelegenheiten tragen kann, das nicht klein zu kriegen und überall auf der Welt zu bekommen ist.

Droste-Hülshoff, Annette von

(1797 – 1848) deutsche Dichterin

Das Glück ist wie ein Brillengestell. Man sucht es, bis man darauf tritt, und dann ist es hinüber.

Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.

Drucker, Peter F.

(1909 – 2005) US-amerikanischer Unternehmensberater

Das meiste, was wir als Führung bezeichnen, besteht darin, den Mitarbeitern die Arbeit zu erschweren.

Das Wichtigste in einem Gespräch ist zu hören, was nicht gesagt wurde.

Dryden, John

Tanz ist die Poesie des Fußes.

Dürr, Hans-Peter

Deutscher Physiker

Utopien sind nicht Träumereien, sondern sie sind die Voraussetzung für eigene kreative Gestaltung der Zukunft. aus Kalender Zitate und Lebensweisheiten 2011, Lingen Verlag Köln

Duhamel, Georges

Das Schenken wird zu einem Wettbewerb, bei dem man andere übertrumpfen möchte.

Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen, nicht mit den Autoreifen.

Dukenfield, William Claude

(1880 – 1946) US-amerikanischer Entertainer mit Künstlernahmen W.C. Fields

Enten legen ihre Eier in aller Stille, Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier.

Dumas, Alexandre der Ältere

(1802 – 1870) französischer Schriftsteller

Alle Weisheit lässt sich in zwei Worten ausdrücken: Warten und hoffen.

Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen.

Die Geschichte ist nur ein Nagel, an den das Gemälde gehängt wird.

Nur durch die Liebe und den Tod berührt der Mensch das Unendliche.

Wir tadeln an anderen nur die Fehler, aus denen wir keinen Nutzen ziehen.

Dunn, Elisabeth Clarke

Veränderung ist ein einfaches Heilmittel. Aber man braucht Charakter, an einem Ort zu bleiben und dort glücklich zu sein. 

Durieux, Tilla

Es sind nicht die schlechtesten Ehen, wenn ein Blitz mit einem Blitzableiter verheiratet ist.

Duse, Eleonore

(1858 – 1924) italienische Schauspielerin

Anderen etwas vormachen endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht!

Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen; denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.

Kein Mann ist imstande die weibliche Vernunft zu begreifen. Deshalb gilt sie als Unvernunft.

Duvert, Tony

Das Laster korrigiert besser als die Tugend. Ertrage einen lasterhaften Menschen, und du erschrickst vor dem Laster. Erdulde einen tugendhaften Menschen, und sofort hasst du die ganze Tugend.

Dyckhoff, Bernd

Manager-Realität: Er hat es geschafft, denkt man; ich bin geschafft, denkt er selbst.

Dylan, Bob

Ich habe Angst vor dem Internet!