Heraklit

Bei einem Fluss ist es nicht möglich zweimal hineinzusteigen in denselben- auch nicht ein sterbliches Wesen zweimal zu berühren und zu fassen im gleichen Zustand- es zerfließt und wieder strömt es zusammen und kommt her und geht fort.

Das Denken ist der größte Vorzug, und die Weisheit besteht darin, die Wahrheit zu sagen und nach der Natur zu handeln, auf sie hinhörend.

Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen.

Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder.

Dem, was ich geschaut, gehört, gelernt habe, gebe ich den Vorrang.

Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.

Denn Augen sind genauere Zeugen als die Ohren.

Der kürzeste Weg zum Ruhm ist – gut zu werden.

Der Weg aufwärts und der Weg abwärts ist ein und derselbe.

Die Grenze der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.

Es gibt nichts Dauerhaftes außer der Veränderung.

Unsichtbare Harmonie ist stärker als sichtbare.

Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.

Vielwisserei lehrt nicht, Vernunft zu haben. Bei einem Fluss ist es nicht möglich zweimal hineinzusteigen in denselben- auch nicht ein sterbliches Wesen zweimal zu berühren und zu fassen im gleichen Zustand – es zerfließt und wieder strömt es zusammen und kommt her und geht fort.


Heraklit von Ephesos (griechisch Ἡράκλειτος ὁ Ἐφέσιος Herákleitos ho Ephésios, latinisiert Heraclitus Ephesius, * zwischen 540 und 535 v. Chr.; † zwischen 483 und 475 v. Chr.) war ein vorsokratischer Philosoph aus dem ionischen Ephesos. Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie