Teil 1 Kabel bis Kessel

Kabel, Heidi

Flirtende Ehemänner am Strand sind keine Gefahr, denn sie schaffen es nicht lange, den Bauch einzuziehen.

Kachel, Gerd

Als Kind lernte ich laufen, um als erwachsener Mensch mit einem aufrechten Gang durch das Leben zu gehen. Als Kind lernte ich spielen, um als erwachsener Mensch die Technik von morgen zu beherrschen.

Das Leben ist kein Wunschkonzert, bleib dir treu, das ist viel mehr Wert.

Die Stimme kann unsere Gedanken ausdrücken. Die Worte können mitteilen, was wir denken.

Stehst du auf einer Leiter, bis du Abteilungsleiter. Stehst du daneben, ist der Job vergeben.

Käutner, Helmut

(1908 – 1980) deutscher Regisseur und Schauspieler

Es fällt immer auf, wenn jemand über Dinge redet, die er versteht.

Kafka, Franz

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

Kahn, Hermann

Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu lernen.

Kaißling, Maria

Der Himmel ist immer in Bewegung, lockt und zieht, eilt uns entgegen und holt uns ein.

Kaku, Michio

Wer heute eine Geburtstagskarte bekommt, die beim Aufklappen „Happy Birthday“ spielt, hat mehr Rechenleistung in der Hand, als die alliierten Streitkräfte im Jahr 1945 besaßen.

Kalkofe, Oliver

Ich bin die gelbe Tonne des TV.

Kamp, Hermann Adam von

(1796-1867) Deutscher Lehrer und Dichter

Alles neu macht der Mai. Titel eine Gedichts, der sich später zur Redewendung entwickelt hat.

Kamprad, Ingvar

Die meiste Arbeit ist noch nicht getan – eine wunderbare Zukunft.

Kandlinger

Brüllen stärkt die Stimme, nicht die Argumente.

Kant, Immanuel

(1724 – 1804) deutscher Philosoph

Das Recht muss nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepasst werden.

Denken ist Reden mit sich selbst.

Der Mensch kann nicht gut genug vom Menschen denken.

Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung.

Der Schüler soll nicht Gedanken, sondern denken lernen. Man soll ihn nicht tragen, sondern leiten, wenn man will, dass er in Zukunft von sich selbst zu gehen geschickt sein soll.

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: die Hoffnung, der Schlaf und das lachen.

Es gibt nur eine Ausflucht von der Arbeit: Andere für sich arbeiten lassen.

Gedanken ohne Inhalte sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.

Gewissen ist das Bewusstsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen.

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Nur das fröhliche Herz ist fähig, Wohlgefallen am Guten zu finden.

Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

Wer sich zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.

Kapelari, Egon

Wir alle sollten zugreifen und gestalten.

Karajan, Herbert von

Die größte Kunst beim Dirigieren ist zu wissen, wann man nicht dirigieren, wann man das Orchester nicht stören sollte.

Karr, Alphonse

Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.

Kasansakis, Nikos

Ich hoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei

Kaschnitz, Marie Luise

Der Dichter ist das Sprachrohr der Ratlosigkeit seiner Zeit.

Durchsichtigkeit ist der Preis, mit dem die Sicherheit des Einzelnen erkauft wird.

Und wer sagt, da? in dem undurchsichtigen Sack Zukunft nicht auch ein Entzücken steckt?

Kaska, Ken

Wie gut ist es doch, wenn man Leute kennt, die Leute kennen.

Kasparov, Gary

Intelligenz lässt sich nicht am Weg, sondern nur am Ergebnis feststellen.

Kasper, Hans

Die Moral sinkt mit der Sonne.

Lautsprecher verstärken die Stimme, nicht die Argumente.

Man kann Prinzipien aufstellen wie Wegweiser. Oder wie Galgen.

Mit der Wahrheit kann man locker umgehen, lügen muss man ganz genau.

Mit Fanatikern zu diskutieren heißt mit einer gegnerischen Mannschaft Tauziehen spielen, die ihr Seilende um einen dicken Baum geschlungen hat.

Wer die Zukunft nur mit Furcht erwartet, impft sie mit Schrecken.

Kaufmann

Vorname ungewiss

Vertrauen ist gut. Vertrauensseligkeit ist die Ursache für Kontrolle.

Kaus, Gina

Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens, aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig.

Keats, John

(1795-1821) englischer Dichter

Konversation ist keine Suche nach Wissen, sondern ein Streben nach Effekt.

Dr. Keler, Hans von

Das Gebet ersetzt keine Tat. Aber das Gebet ist eine Tat,die durch nichts anderes ersetzt werden kann. 

Keller, Gottfried

(1819-1890) Schweizer Dichter

An einem offenen Paradiesgärtlein gehen wir gleichgültig vorüber und werden erst traurig, wenn es verschlossen wird.

Das Menschenleben ist eine ständige Schule.

Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an wie das, was er besitzt.

Ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.

Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewusstsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.

Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.

Mitzudenken ist immer nötig, mitzuschwatzen aber nicht.

Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen.

Wende dich, du kleiner Stern, Erde, wo ich lebe, dass mein Aug, der Sonne fern, sternwärts sich hebe!

Keller, Helen

Das Leben ist ein mutiges Abenteuer, oder nichts.

Ist die Welt voller Leid, so ist sie doch auch voller Beispiele für dessen Überwindung.

Nutzt all eure Sinne aus, soviel ihr könnt.

Keller, Paul

(1873-1932) deutscher Schriftsteller

Wer von allen weiß, wie lange Kindheit dauert? Bei manchen Wesen ist sie früh verloren; bei manchen dauert sie das ganze Leben.

Keller, Samuel

Die ehrlichste Grabschrift müsste heißen: “Fortsetzung folgt!” 

Kempen, Thomas von

Der Mensch, der Jesus nicht sucht, schadet sich selbst ungleich mehr, als alle Welt und alle seine Feinde ihm je schaden können.

Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich verbracht hast.

Ohne innere Liebe ist alles äußere Tun nichts nütze. Was aber aus Liebe geschieht, das ist groß, das bringt reiche Frucht, so gering und ungeachtet es im Auge des Menschen immer sein mag. Denn auf der Waage Gottes wiegt das, was dich zum Tun treibt, ungleich mehr als die Tat selber.

Wer sich weder durch Lob verführen, noch durch Tadel in Verwirrung bringen lässt, der besitzt großen Herzensfrieden.

Wo Demut ist, da ist steter Friede; wo aber der Stolz herrscht, da ist Eifersucht, da ist Zorn und eine ganze Hölle voll Unruhe.

Kempis, Thomas A.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt, denkt von niemandem Arges.

Kennedy, Edward

In der Politik ist es wie in der Mathematik: alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.

Wer die Geschehnisse und Leidenschaften seiner Zeit nicht teilt, dem wird man nachsagen, er habe nicht gelebt.

Wer nicht verlieren kann, der verdient auch nicht zu gewinnen.

Kennedy, John, F.

Der Mensch ist immer noch der beste Computer.

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.

Freiheit ist unteilbar. Und wenn auch nur einer versklavt ist, sind nicht alle frei.

Vergib Deinen Feinden, aber vergiss nie ihre Namen.

Kepler, Johannes

Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten.

Die Mathematik allein befriedigt den Geist durch ihre außerordentliche Gewissheit.

Kerner, Johannes B.

Die Weltwirtschaft gibt die Rahmenbedingungen vor, die Regierung hat dei Weichen gestellt, jetzt ist es an uns, die Zukunft mitzugestalten.  Moderator der ZDF-Sendung „Johannes B. Kerner“ – Januar 2002  in einer Kampagne von Deutschland packt’s an!

Kerner, Justinus

Das Geheimnis jeder Macht besteht darin, zu wissen, das andere noch feiger sind als wir.

Kerouac, Jack

(1922-1969) amerikanischer Schriftsteller

Mein Zeuge ist der leere Himmel

Kerr, Alfred

Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe auch einer zu sein.

Kesten, Hanns-Hermann

Alter ist etwas, an das man in der Jugend nicht glaubt und von dem man im Alter überrascht wird.

Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer – man ist sich seines Todes nicht mehr sicher.

Eine gute Idee erkennt man daran, dass sie geklaut wird.

Gott schuf die Welt aus dem Nichts. Der Mensch befördert sie dorthin zurück.

Man ist in dem Maße zu Freiheit reif, als man zur Selbstkritik fähig ist.

Man muss immer wieder mit Leuten rechnen, auf die man nicht zählen kann.

Kessel, Martin

Das Unrecht triumphiert, sobald die Gerechtigkeit ihren Lauf nimmt.

Der Krieg hat einen sehr langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.

Es gehört Verstand dazu, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.

Je größer die Worte, um so leichter geht man durch sie hindurch.

Jeder Mensch wird als Zwilling geboren: als der, der er ist, und als der, für den er sich hält.

Man ist in dem Maße zu Freiheit reif, als man zur Selbstkritik fähig ist.

Wo wir lieben, gedeiht auch unser Talent.