Teil 3 Köstler bis Kus

Köstler, Arthur

Gesundheit kauft man nicht im Handel, sie liegt im Lebenswandel.

Kötschau, Karl

Menschen und Völker handeln erst dann vernünftig, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind.

Koithahn, Beate

Auf dem Weg zu mir habe ich Gott gefunden. Auf dem Weg zu Gott habe ich mich gefunden.

Es gibt keine Fehler. Es gibt nur Dinge die funktionieren oder nicht funktionieren.

Kokoschka, Oskar

Freiheit ist ein Kaugummibegriff geworden – an jedem Schlagbaum versteht man etwas anderes darunter.

Jäten ist Zensur an der Natur.

Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.

Wer noch staunen kann, der wird auf Schritt und Tritt belohnt.

Kolbe, Maximilian

Blumen sind das Lächeln der Natur. Es geht auch ohne sie, aber nicht so gut.

Kollek, Teddy

(1911 – 2007) israelischer Politiker, 1965- 1993 Bürgermeister von Jerusalem

Jeder, der etwas Gutes tut, muss hoffen, dass er ein Beispiel schafft.

Koller, J.

Nichts ist groß, was nicht wahr ist.

Kollwitz, Käthe

Ich kann mir doch kaum denken, dass eine andere Kunst außer der Musik so ins Innere dringt.

Korczak, Janusz

Das Kind wird nicht erst Mensch, es ist schon einer.

Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest.

Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit verkümmert später das ganze Leben.

Kortiva, Liv

Wer recht behalten will, bleibt allein. Erst recht, wenn er wirklich recht hat.

Kortner, Fritz

Ich kann mich gar nicht satt ekeln.

Kostolany, André

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.

Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten – oder umgekehrt.

EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus.

Nicht reich muss man sein, sondern unabhängig.

Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und misstrauen Sie denen, die sie gefunden haben.

Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.

Wenn’s um Geld geht, gibt’s nur ein Schlagwort: ‚Mehr!

Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren.

Kotzebue, August von

(1761 – 1819) deutscher Jurist und Schriftsteller

Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt.

Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder: Sie geben das Empfangene zehnfach zurück.

Dass irgendein Mensch auf Erden ohne Vorurteil sein könne, ist das größte Vorurteil.

Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.

Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger.Freundschaft ist die Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit.

Übertriebene Bescheidenheit ist auch Eitelkeit.

Kowa, Victor de

Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, dass man sich bei seiner Begründung ereifert.

Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren.

Krailsheimer, Hans

Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das schönste.

Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird.

Ewige Liebe: die Ewigkeit in ihrer vergänglichsten Form.

Talente finden Lösungen, Genies entdecken Probleme.

Weise sein heißt: sich nicht darüber schämen, dass man nichts weiß; sich nicht davor fürchten, dass man nichts weiß und nicht darauf stolz sein, dass man nichts weiß.

Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.

Kraigher-Porges, Josepha

(1857 – 1937) Österreichische Schriftstellerin

Unser bester Schutz sind stets wir selbst.

Kramer, Gerhard

Gewinner einer Million bei „Wer wird Millionär?“

Wirklich reich ist man mit einer Million nicht.

Krasnig, Lili

Ich habe niemandem etwas getan, Sie wussten das ich Feuer bin & kamen trotzdem.

Kreisler, Georg

Die einzige richtige Einstellung der heutigen Welt ist die eines gepflegten Galgenhumors.

Wir wissen zwar nicht, wo wir hin wollen, aber dafür sind wir schneller dort.

Kreiten

Man wird nie zu alt, um glücklich zu werden.

Kremer, Gideon

Ich glaube nicht an Musik, die man „verstehen“ muss.

Krenz, Egon

Ich bekenne, dass ich kein Mitläufer war.

Kritzfeld, Ron

Danken fällt den Politikern schwer, besonders das Abdanken.

Der Pragmatiker entscheidet Fälle nicht nach Grundsätzen, sondern fallweise.

Die Zeit ist kein Geld. Aber den einen nimmt das Geld die Zeit und den anderen die Zeit das Geld.

Gelegentlich schafft man vielleicht auch einen Teil des Sumpfes selbst, den man eigentlich trockenlegen wollte.

Heute: Tag, an dem man gute Vorsätze fasst; morgen: frühester Tag ihrer Verwirklichung.

Kurssturz: Wertpapier auf dem Weg zu seinem Papierwert.

Man ist jung , wenn man glaubt arbeiten zu müssen; man ist reif wenn man hofft, arbeiten zu dürfen, und man ist alt, wenn man dankbar dafür ist, noch arbeiten zu können.

Kropp, Gudrun

(*1955) deutsche Aphoristikerin

Wir sind nicht auf der Welt, uns über Wasser zu halten, sondern um zu schwimmen.

Krüger, Mike

Wie ich wurde, was ich blieb.

Krug, Manfred

Nie wird so gelogen wie vor der Hochzeit, während des Krieges und nach der Jagd.

Krupp, Friedrich Alfred

(1854-1902) deutscher Unternehmer

Anfangen im Kleinen, Ausharren in Schwierigkeiten, Streben zum Großen.

Kruppa, Hans

Sei nie wie die Welt. Sei immer wie ein Märchen, das sich selbst erzählt.

Verluste: Das Beste daran, Dich verloren zu haben, ist, dass ich meine Angst verloren habe, Dich zu verlieren

Kudszus, Hans

Abstand wahren ist der kürzeste Weg in die Nähe des anderen.

Liebe ist gemeinsame Freude an der wechselseitigen Unvollkommenheit.

Philosophen sind, entgegen einem weit verbreiteten Urteil, nicht Feuerwehrleute zur Löschung ›brennender‹ Probleme, sondern Brandstifter.

von Kues, Nikolaus

(1401 – 1464) deutscher Gelehrter, Philosoph und Theologe

Glauben können ist die größte Kraft.

Kulenkampff, Hans Joachim

(1921 – 1998) deutscher Schauspieler und Fernsehmoderator

Als Kind ist einem doch die Welt ziemlich klar – und wenn man stirbt, weiß man gar nichts.

Auch den letzten Traum zerstört das Fernsehen: Es ist kein Vorteil mehr, Analphabet zu sein.

Das Fernsehen der Zukunft wird so aussehen: ein öffentlich rechtlicher Sender ohne Werbung, mit relativem Minderheitenprogramm, inmitten mehrerer Privatstationen, die das Massenpublikum bedienen.

Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durchs Fernsehen noch machen werden.

Ein Kollege von mir berichtete mir von einem Fernsehstar, dessen Eitelkeit so weit gediehen war, dass er sich sogar zu verbeugen pflegte, wenn der Regen an die Fenster klatschte.

Ein Millionär befürchtet immer, dass sein Vermögen kleiner wird. Ich befürchte, dass mein Unvermögen größer wird.

Frauen müssen das letzte Wort behalten – aber leider nicht für sich.

Kunath, I.

Kein Berg ist so hoch, dass es nicht irgendjemanden gäbe, der verrückt genug wäre hinaufzusteigen.

Kundera, Milan

Die Hölle ist eine Welt in der nie verziehen wird. 

Kunze, Gerhard

Die Welt ist ein großes Buch, und jene, die nicht reisen, lesen nur die erste Seite.

Kupke, Elmar

Die erste Sparmaßnahme im Parlament ist immer eine Diätenerhöhung.

Es gibt drei Geschlechter: Männer, Frauen und die Märchen darüber.

Kurnaz, Bayram

Du bist so frei, wie der Strick an deinem Hals es zulässt. 

Kurz, Friedrich

(* 1948) deutscher Musical-Produzent
Ich bin das Gegenteil von religiös – ich bin ein gläubiger Mensch.

Kurz, Isolde

Die menschlichen Vorurteile sind wie jene bissigen Hunde, die nur Furchtsame angreifen.

Kus, Fis

Ein Geschäft ist nur gut, wenn das Finanzamt glaubt, dass es schlecht war.