Teil 1 Oberlin bis Ovid

Oberlin, Friedrich

Lernen muss man mit dem ganzen Körper.

Obama, Barack

44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Hoffnung bedeutet nicht, dass man sich etwas wünscht, sondern dass man sich für seine Ziele einsetzt, sich abrackert – und manchmal auch für sie stirbt.

Ich bin sehr demütig und überrascht, seit ich die Entscheidung des Nobel-Komitees erfahren habe. In seiner ersten Presseerklärung zur Preisverleihung am 09.10.2009

Ich werde den Preis als Ansporn für alle Nationen entgegennehmen, gemeinsam den Herausforderungen des 21 .Jahrhunderts entgegenzutreten. In seiner ersten Presseerklärung zur Preisverleihung am 09.10.2009

Yes, we can. Wahlslogan im Wahlkampf um das Amt des US-Präsidenten.

Odau, Anke

Wenn Gott die Zeit hatte, an einem Tag nur eine Sache zu erledigen, dann sollten wir nicht versuchen, zehn Dinge gleichzeitig zu tun.

Ode, Eric

Die Kunst einem anderen das zu sagen, was er von sich glaubt, nennt man Schmeichelei.

Oder, Alfred

Wer seine Meinung noch nie geändert hat, hat vielleicht gar keine.

Oesch, Emil

Ein entschlossener Mensch wird mit einem Schraubenschlüssel mehr anzufangen wissen, als der Unentschlossene mit einem Werkzeugladen.

Nur der Mensch, der sich verstanden fühlt, ist bereit, sich verstehen und führen zu lassen.

Unzufriedenheit mit dem Schicksal kommt vielfach daher, weil man glaubt, das Leben sei für den anderen leichter als für uns selbst.

Wer aufgibt, wird aufgegeben.

Wer aus purer Berechnung sich windet und dreht, um es allen Leuten recht zu machen, kann vielleicht im Glauben sein, nach einem gewinnbringenden Rezept zu handeln, in Wirklichkeit erniedrigt er sich nur.

Oetinger Ch. F.

Gott, gib mir Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Özdemir, Cem

Deutscher Politiker (Die Grünen)

Fremdenhass ist eine Krankheit, die durch Respekt geheilt werden kann.

Olivier, Laurence

Klatsch ist eine gesprochene Zeitung für Analphabeten der Fairness.

Niemand auf der Welt ist so wehrlos wie ein toter Autor gegen einen lebenden Regisseur.

Onassis, Aristoteles

Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen.

Ein Genie ist ein Mann, der seiner Frau einreden konnte, dass Nerz alt macht. Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.

Wem das Geld zu Kopf steigt, der hat keinen.

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.

Ong, Ramona

Wo nur die Sonne scheint ist Wüste.

Onsense, N.

Der Pessimist wählt von zwei Übeln am liebsten das dritte. 

Opel, Adam

(1837 – 1895) deutscher Industieeller
Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.

Oppenheim, Meret

Man muss sich die Freiheit nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.

Orben, Robert

(*1927) US-amerikansicher Publizist

Eine der erstaunlichsten Fragen unserer Zeit: Wo kommen die Lösungen hin, wenn ein Kandidat gewählt wird?

Ein Kompliment ist verbaler Sonnenschein.

Orff, Carl

Die Schönheit erkennt man auf den ersten Blick, die Wahrheit auf den zweiten. 

Ortega y Gasset, José

Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch.

Der Spezialist ist in seinem winzigen Weltwinkel vortrefflich zu Hause, aber er hat keine Ahnung vom Rest.

Der Wunsch nach etwas ist letzten Endes ein Streben danach, es zu besitzen. Darum stirbt der Wunsch von selbst, wenn er erfüllt ist.

Der Zyniker, dieser Schmarotzer der Zivilisation, lebt davon, die zu verneinen, weil er überzeugt ist, dass sie ihn nicht im Stich lassen wird.

Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.

Keinen Augenblick ist es unserer Entschlusskraft gegönnt zu ruhen. Selbst wenn wir verzweifelt geschehen lassen, was geschieht, haben wir beschlossen, nicht zu beschließen.

Technik ist die Anstrengung, Anstrengung zu sparen.

Unsere Zeit krankt daran, dass es zu wenige Menschen gibt und zu viele Leute.

Was eine Nation groß macht, sind nicht in erster Linie die großen Männer. Es ist das Format der Mittelmäßigen.

Was ist Gewalt anderes als Vernunft, die verzweifelt.

Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.

Orth, Elisabeth

Lasst die Träumer Sehnsucht haben und die Realisten Angst. Vielleicht hält uns die Mischung am Leben. 

Orwell, George

Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass zwei und zwei gleich vier ist. Sobald das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere von selbst.

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.

Osborne, John

Abrüstungskonferenzen sind die Feuerwehrübungen der Brandstifter.

Auch das schlechteste Buch hat seine gute Seite: die letzte.

Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.

Die Geschichte ist eine Buslinie mit Haltestellen, aber ohne Fahrplan.

Die Historiker sind so etwas wie die Schminkmeister des großen Welttheaters.

Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, erspart sich viele Gewissensbisse.

Ossietzky, Carl von

(1889-1938) deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist

Erst muss der Mensch leben, dann kann seine Ehre geschützt werden.

Als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne wurde er im international Aufsehen erregenden Weltbühne-Prozess 1931 wegen Spionage verurteilt, weil seine Zeitschrift auf die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufmerksam gemacht hatte. Ossietzky erhielt 1936 rückwirkend den Friedensnobelpreis für das Jahr 1935, dessen persönliche Entgegennahme ihm jedoch von der nationalsozialistischen Regierung untersagt wurde. Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie.

Ostrowski

Das Kostbarste, was der Mensch besitzt, ist das Leben.

Overbeck, Christian Adolf

Warum sind die Tränen unterm Mond so viel?

Ovid

Publius Ovidius Naso, Ovid [oˈviːt] genannt, ( 43 v. Chr.  † wohl 17 n. Chr. in Tomis) war ein römischer Dichter.

Denn so lange du glücklich, wirst viele Freunde zu zählen; wenn sich dein Himmel bewölkt, findest du ganz dich allein.

Die breite Menge misst Freundschaften an Ihrem Nutzen.

Die Zeiten ändern sich, und wir mit ihnen.

Geliebt wird nur, wem die Glücksgöttin Fortuna hold ist.

Gesunkenen helfen heißt königlich handeln.

Solange du glücklich bist, wirst du viele Freunde zählen.

Warten gibt Stärke. Es lässt die Trauben und, was nur sprossender Keim war, reifen.

Was keine zweiteilige Pause kennt, ist nicht dauerhaft.

Wenn man sagt, dass man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so bedeutet es, dass man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.

Wer verborgen bleibt, hat ein schönes Leben.

Wer würde Hektor kennen, wenn Troja glücklich gewesen wäre? Nur allgemeines Unglück bahnt der Tüchtigkeit den Weg zum Ruhm.

Wir lassen uns durch Schönheitspflege hinreißen: durch kostbare Steine und Gold wird alles verdeckt…

Wo es das Eigene galt, zeigt sich jeder beredt. Fasten