William Shakespeare

An sich ist nichts weder gut noch böse. Erst das Denken mach es dazu.

Arm und vergnügt ist reich und überreich.

Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht.

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist.

Die Augen sind der Liebe Tür.

Die lieben nicht, die ihre Liebe nicht zeigen.

Die Mode verschleißt mehr Kleider als die Menschen.

Ein guter Diener tut nicht jeden Dienst; nur was gerecht ist, ist Pflicht.

Ein jedes Ding muss Zeit zum Reifen haben.

Ein tiefer Fall führt oft zu höherem Glück.

Es gibt mehr Ding‘ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt.

Es sollt‘ ein Freund eines Freundes Schwächen tragen.

Gern geschehene Arbeit heilt die Beschwerden.

Hohle Töpfe haben den lautesten Klang.

Jedes Ding wird mit mehr Genuss erjagt als genossen.

Leih jedem dein Ohr, doch wenigen deine Stimme.

Liebe was irgend Liebe kann.

Männer sind Mai, wenn sie freien, und Dezember in der Ehe.

Meine Krone heißt  Zufriedenheit. Eine Krone, die selten Könige erfreut.

Nicht jede Wolke erzeugt ein Gewitter.

Obwohl ich nicht im Grunde meines Wesens ehrlich bin, bin ich es ab und zu, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.

Stets wird der Argwohn voller Augen stecken.

Wahrhaft groß sein heißt, nicht ohne Grund sich regen.

Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.

Wenn man nicht weiß, wohin man will, so kommt man am weitesten.

Wer weint, vermindert seines Grames Tiefe.

Wir sind aus solchem Stoff, wie Träume sind, und unser kleines Sein umschließt ein langer Schlaf. Prospero, „Der Sturm“

Wo Worte selten, haben sie Gewicht.

Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen.

 


William Shakespeare (* vermutlich 26. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April 1616 ebenda) war ein englischer Dichter und gehört zu den bedeutendsten Dramatikern der Weltliteratur.
Quelle: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie