Teil 2 Weck bis Wellesly

Weck, Peter

Der Neid ist meist eine Nummer größer als der Fleiß.

Junggesellen wissen, dass man einer Frau nicht zu lange den Hof machen darf, weil man ihn sonst kehren muss.

Wecker, Konstantin

Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Wedekind, Frank

Ein Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet.

Wedekind, Claudia

Frauen lieben keine Angeber, denn wer den Mund zu voll nimmt, kann nicht küssen.

Wegener, Paul

Erfahrung ist die Summe der Dummheiten, die man machen durfte, ohne sich den Hals zu brechen.

Wehner, Herbert

Es ist besser, als ein Wolf zu sterben, denn als Hund zu leben.

Sie sind eine Übelkrähe. Wehner provozierte 1970 im Bonner Bundestag den Berliner CDU-Abgeordneten Jürgen Wohlrabe mit diesem Namenswitz.

Weidner, Wolfram

Fließender Verkehr ist ein Zeichen, dass die Polizei gerade anderweitig beschäftigt ist.

Geschichtsbücher sind die Strafregisterauszüge der Menschheit.

Mitleid ist die Wohltätigkeit der Sparsamen.

Stipendien: Trinkgeld für Wissensdurstige.

Weil, Simone

Eine Beziehung entsteht nur dann, wenn das Danken sie herstellt.

Es ist heilsam, über dasjenige nachzudenken, was uns zwingt, aus uns selbst herauszugehen.

Sobald man einen Gedanken gefasst hat, soll man forschen, ob nicht das Gegenteil genau so wahr ist.

Weihprecht, Jürgen

Eine Erkenntnis in der Welt ist nicht der Stein der Weisen, sondern ein neuer Anfang.

Ein jeder hat das Recht sich vom anderen zu erholen, um seine Gedanken und Ideen zu fassen.

Weisenborn, Günther

Bibliotheken sind die kostbarsten Monumente der Menschheit, gebaut aus nicht als 2 Dutzend Zeichen.

Weiser, Grethe

Ein Ehemann ist Rohstoff, kein Fertigprodukt.

Für Männer gelten die Gesetze der Optik nicht: Wenn man sie unter die Lupe nimmt, werden sie plötzlich ganz klein.

Je weniger Verstand einer hat, um so weniger merkt er den Mangel.

Weislinger, Johann Nikolaus

Friss, Vogel, oder stirb!

Weisman, Avery

Haltung ist angewandte Selbstachtung.

Weiss, Heidelinde

Wenn es darauf ankommt, in den Augen einer Frau zu lesen, sind die meisten Männer Analphabeten.

Weiss, Otto

(1849-1915) Deutscher Schriftsteller

Gewisse Leute fühlen sich überall gedemütigt, wo sie nicht frech sein dürfen.Was man so manchem übel nimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

Weisse, Christian Felix

Morgen morgen! nur nicht heute! Sagen alle faulen Leute.

Weizäcker, Richard von

Als denkender Mensch beantwortet man nicht dieselbe Frage ein ganzes Leben lang gleich.

Es gibt keine Alternative zur Erkenntnis, dass wir – allen Konflikten zum Trotz – in einem Boot sitzen.

Weizsäcker, Viktor von

Wer das Leben verstehen will, muss an ihm teilnehmen.

Weizenbaum, Joseph

Das menschliche Vorstellungsvermögen muss in der Lage sein, die Grenzen physikalischer Gesetze zu überschreiten, ehe es diese Gesetzte überhaupt verstehen kann.

Welan, Manfred

Widersprechen und Widerstand muss man lernen, üben, trainieren.

Welch, Raquel

Ich sehne mich nach Rollen, in denen ich alles zeigen darf, was ich kann. Bei manchen Regisseuren darf man nur zeigen, was man hat.

Kleider, richtig verwendet, sind die Waffen der Frau. Sich ausziehen bedeutet Abrüstung.

Welles, Orson

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Scheu, es mit leerem Kopf zu tun.

Wellesly, Arthur

Nichts außer einer verlorenen Schlacht kann halb so melancholisch stimmen wie eine gewonnene Schlacht.